Die Seychellen sind stolz auf ihre langjährige, aufgeklärte Naturschutzpolitik, die es sich zum Ziel gesetzt hat, durch nachhaltige Fischerei, den Fischbestand des Archipels zu schützen.
Ein Beispiel dafür ist das generelle Verbot von Harpuneneinsätzen in den Gewässern der Seychellen. Harpunen werden bei Einreise durch den Zoll konfisziert.
Es ist nicht gestattet in den Grenzen von Curieuse, Ile Cocos, Port Launay/Baie Ternay und dem Ste. Anne Marine Nationalpark zu angeln. Park Ranger patrouillieren regelmäßig in diesen Gebieten. Angeln ist im Umkreis von 200 m vor dem Aride Island Nature Reserve Strand verboten.
‘Tag and Release’ setzt sich immer mehr durch, um den Fischbestand auch für die nachkommende Anglergeneration zu erhalten. ‘Tag and Release’ bedeutet einen Fisch zu fangen und dann lebendig wieder im Wasser frei zu lassen.
Der Wahlhai, der die Gewässer der Seychellen Archipels im August und von Oktober bis Januar durchstreift, wird auf den Seychellen gesetzlich geschützt sowie auch durch die CITES, die Convention on International Trade in Endangered Species.
Der Seychelles Fishing Authority (SFA) obliegt die Verantwortung für die Förderung der Fischerei-Industrie, der Ressoucenerhalt sowie die Formulierung und Implementierung politischer Richtlinien im Bezug auf Fischerei. Die SFA ist eine halbstaatliche Organisation und ausführendes Organ der Regierung im Bereich Fischerei.